Fragen und Antworten

Wie werden Drohnen für die Besamung vorbereitet?

Die Bereitstellung reifer Drohnen und die Abstimmung auf den geplanten Besamungszeitpunkt ist eine wichtige Angelegenheit, die sorgfältiger und frühzeitiger Planung bedarf. Vom Ausbau und Bestiftung der Drohnenwaben bis zur Eignung der Drohnen zur Besamung vergehen immerhin ca. 50 Tage, eine lange Anlaufzeit. Die Termine sind nicht zu früh festzulegen, weil eine kalte Witterungsperiode während dieser Zeit immer ein Unsicherheitsfaktor darstellt.

Wie Drohnenableger ganz einfach vorzubereiten sind, wurde schon an anderer Stelle eingegangen (siehe Thema Zucht, Abschnitt Rotation).

Gewöhnlich wird  wie folgt vorgegangen: Der abseits aufgestellte und gut versorgte weisellose Drohnenspender wird mit einem Absperrgitter versehen, der den Ausflug eigener wie auch den Zuflug fremder Drohnen verhindert. Es wird darauf geachtet, daß sich keine Fremddrohnen unter dem Absperrgitter oder in der Nähe aufhalten. Den eingesperrten Drohnen wird nach Einstellung des Flugbetriebes ein abendlicher Ausflug erlaubt. Für Besamungszwecke werden die Drohnen in den Nachmittagsstunden am Flugloch abgefangen oder die Beute wird zu diesem Zweck kurz geöffnet. Ein schräg an das Flugloch angelehntes Absperrgitter vereinfacht das Abfangen von Hand. Mitunter werden die Drohnen auch farblich gekennzeichnet, damit Alter und Herkunft bekannt sind.

In der Praxis haben sich  Arbeitsweisen mit mehr Aufwand bewährt, über die nachfolgend berichtet wird.

Was ist bei der Aufzucht vitaler Drohnen zu beachten?

Erfahrungen aus Dol

Die Verfügbarkeit über reife Drohnen erweist sich sehr oft als ein echtes Problem und wird meistens erst erkannt, wenn es zu spät ist. Das Bieneninstitut Dol beschäftigt sich schon seit langer Zeit mit der Aufzucht von Drohnen für die Besamung in großem Stil und hat die notwendigen Erfahrungen sammeln können. Eine günstige Zeit für die Drohnenaufzucht ist die Schwarmzeit, in Dol die Zeitspanne Ende Mai bis Mitte Juli.

Nach Angabe von Dr. Titera wird dort wie folgt vorgegangen:
Die Drohnenzuchtvölker werden ausreichend mit Pollen, Honig und jungen Bienen versorgt. In die Mitte des Brutnestes kommen zwei ausgebaute Drohnenwaben, die nach der Bestiftung bis zur Verdeckelung der Drohnenzellen im Volk bleiben.
Das Volk unterhält normalerweise keine übergroßen Mengen an reifen Drohnen.  Jüngere Drohnen werden bevorzugt gepflegt, ältere vernachlässigt. Bei schlechtem Wetter wird die Pflege der Drohnen reduziert oder gar eingestellt. Wenn in frühen Phasen Mangelerscheinungen auftreten, so sind diese später nicht mehr aufzuholen. Die Spermienbildung wird im Drohn bereits in den ersten Entwicklungsstadien festgelegt.

Nach der Verdeckelung der Drohnenwaben werden sie in weisellose Ableger umgehängt, die als Drohnenspender dienen. Über dem Flugloch befindet sich ein eingelegtes Absperrgitter.
Es ist darauf zu achten, daß sich in den Drohnenzellen genügend flüssiger Honig befindet. Wenn nicht zugefüttert wird, würde sich das nur auf gute Trachtzeiten beschränken. Drohnen haben nämlich Schwierigkeiten aus den engen Arbeiterinnenzellen Futter aufzunehmen.

Reif für die Besamung werden die Drohnen im Alter ab drei Wochen, wobei die Möglichkeit des Ausfliegens sehr stimulierend wirkt. Ausgelöst durch die Betätigung der Flugmuskulatur findet eine CO2-Anreicherung im Körpergewebe statt, was die Geschlechtsreife des Drohn beschleunigt. Der gleiche physiologische Effekt wird durch Begattungsflüge bei der Königin erreicht. Die Kohlensäureanreicherung im Körper bedient praktisch einen Schalter.

Aus diesem Grund haben sich in Dol aufgesetzte Drohnenflugkäfige bewährt. Solche Volieren wurden zwar schon früher vorgeschlagen und ausprobiert, führten jedoch nicht immer zu befriedigenden Ergebnissen. Hierbei ist nämlich zu beachten, daß den Drohnen schon sehr zeitig Gelegenheit zum Verlassen der Beute gegeben werden muß, so daß sie sich langsam eingewöhnen und etwas fliegen können. Eine kleine Öffnung oder Schlitz im oberen Deckel reichen aus.
In den Nachmittagsstunden (am besten zwischen 13 und 17 Uhr) wird  den Drohnen ab zweiter Lebenswoche ein Ausflug in die Flugkäfige erlaubt. In den Käfigen macht unter guten Pflegebedingungen auch keine starke Kotverschmutzung bemerkbar. Nach Beobachtungen in Dol sorgen die Arbeiterinnen bereits für die Entleerung der Drohnenkotblase. Nach eigener Beobachtung saugen Arbeiterinnen frisch auf der Oberseite eines Rähmchens  abgesetzten Drohnenkot sofort auf.

Reife Drohnen zeichnen sich durch eine geringere Behaarung aus, die Flügel sind etwas zerfasert und Hinterleib wie Brust lassen leichte Abschürfungen erkennen. Bei solchen Drohnen ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß bei der Spermagewinnung Schleim und Spermaanteil gut voneinander getrennt sind.

Flugkäfige auf den Drohnenspendern im Institut Dol. Die Rahmen werden aus Holzleisten 20 x 20 mm angefertigt. Für die Wände werden helle Absperrgitter aus Kunststoff (möglichst glasklare)  bevorzugt, weil das durchscheinende Licht zum Fliegen anregt.

Die Vorderseite besteht aus Nylongaze mit Klettverschluß. Die Drohnen lassen sich bequem einfangen. Es werden jeweils ca. 20 Stück für die Besamung eingesammelt.

Dr. Dalibor Titera
Institut für Bienenforschung Dol (CZ)
Tel: +420 220 941 259
e–mail: beedol@beedol.cz

Flugkäfige aus der Biologischen Station Lunz am See (Österreich) aus den 1980iger Jahren.

___________________________________________________________________________________

Wie lassen sich Drohnen von der Beute abfangen?

Imkermeister Le Claire mit langjährigen Erfahrungen, bekannt durch seine Reinzuchtvölker der Carnica-Rasse und der angeschlossenen Besamungsstation, geht wie folgt vor:
Unter die Zarge des gebildeten Sammeldrohnenablegers wird auf den Boden ein etwa 8 cm hoher Zargenuntersatz mit Rundstababsperrgitter gesetzt. Da Drohnensperma recht temperaturempfindlich ist, können sich die Drohnen unter den Rähmchen aufhalten, werden auch beim Transport nicht geschädigt. Durch das großflächige Absperrgitter verstopft dieses nicht so schnell.

Die Flugbienen gelangen unter dem Absperrgitte zum normalen Flugloch. Das kleine verschließbare Flugloch über dem Abspergitter ermöglicht ein gezieltes Fliegen lassen der Drohnen zu Zeiten, wenn kein allgemeiner Drohnenflug stattfindet, zum Beispiel spät abends. Hierdurch werden flugunfähige und kranke Tiere ausselektiert und so von der Besamung ausgeschlossen. Bei gutem Wetter lassen sich die Drohnen ganz einfach mittels eines kurzen Kunststoffrohres ernten, das in den Zargenuntersatz gesteckt wird. Je mehr Licht einfällt, desto schneller kommen die Drohnen heraus und gelangen in die Tüte, in welcher sie abtransportiert werden.

Nach Anklicken  der Fotos werden diese größer.

Imkermeister Andreas Le Claire
Kriemhildstraße 14
44793 BOCHUM
Tel. 02 341 3262
Andreas Le Claire <a.le-claire@gmx.net>

 

 

Links ist ein altes Dia aus meiner Vorlesungszeit zu sehen. Hier wird von oben abgefangen. Das Glas wird am Deckelrand angedreht. Drohnen sind allein nicht transportfähig und müssen sofort verwertet werden. Mit einem zugefügten honiggetränkten Schaumstoffstreifen sollen sie jedoch etwas länger vital bleiben.

__________________________________________________________________________________

Drohnensperma einfach bestellen?

Bei Nutztieren ist es schon seit langem üblich, Spermaportionen ausgesuchter Vatertiere problemlos über den Handel zu beziehen. Die weltweit agierende Firma Minitüb GmBH liefert z.B. Sperma von folgenden Tierarten: Schwein, Rind, Pferd, Hund, Schaf, Ziege und Kamel.
Drohnensperma fehlt noch, ist aber so einfach ja nicht zu handhaben.

Angeboten wird sowohl Frischsperma wie Tiefgefrorenes. An letzterem wird auch bei der Biene gearbeitet. Das Verfahren ist jedoch noch nicht reif für die Praxis.

Da für die künstliche Besamung die Verfügbarkeit von Drohnensperma aus bekannten und geprüften Herkünften durchaus von Interesse sein kann, ist daran gedacht, diese Lücke zukünftig zu schließen. Denkbar ist der Austausch zwischen einzelnen Züchtern wie auch die konzentrierte Aufstellung von Drohnenspendern an einer zentralen Stelle.

Falls Interesse an einem solchen Vorhaben besteht, so so könnten die erforderlichen Vorbereitungen in Angriff genommen werden. Zuschriften und Anregungen nehme ich gern entgegen.

Peter Schley  (Peter.Schley@t-online.de)

_________________________________________________________________________________________

Wie lautet der Name unserer Honigbiene?

Apis mellifera oder Apis mellifica?

Carl Linné gab der Honigbiene in seinem System für Tiere den Namen Apis mellifera,
was so viel heißt wie die „Honig eintragende“. Seine ursprüngliche Taxonomie wurde fortan weiterentwickelt und immer wieder geändert und ergänzt. Da die Bienen keinen Honig eintragen, sondern selbst machen, wurde der Name später korrigiert. Man schlug den Namen „Apis mellifica“ vor, also die „honigmachende Biene“. Schließlich einigten sich die Experten wieder auf den ursprünglich von Linné bestimmten taxonomischen Namen: Gattung Apis, Art mellifera. Änderungen wurden auf zoologischen Kongressen beschlossen. Gegewärtig befindet die „Internationale Kommission für Zoologische Nomenklatur“ darüber. Der wissenschaftliche Name lautet heute „Apis mellifera“ , obwohl die andere Version mitunter noch verwendet wird. Die Brockhaus Enzyklopädie 1989, Bd. 10., S. 230 setzt beide Namen in Klammer.

Was ist eigentlich eine Rasse?

Unter „Rasse“ wird gemeinhin eine Tiergruppierung verstanden, die sich im Erscheinungsbild deutlich von anderen unterscheidet und diese Merkmale an ihre Nachkommen weitergibt. Unter den Tierhaltern ist die Bezeichnung „Rasse“ gebräuchlich, und viele Bienenzüchter gehen sogar davon aus, daß äußerliche Körpermerkmale wie auch andere körfähige Kriterien die entscheidende Voraussetzung für eine Rassezugehörigkeit sind. Das trifft aber nicht zu. In der modernen Tierzucht ist der Rassebegriff nämlich weiter gefaßt und ist nicht streng an äußerliche Merkmale, biologische Besonderheiten oder taxonomische Einzelkriterien gebunden.
Ob es sich nun um eine anerkannte Rasse handelt oder nicht obliegt allein den betreffenden Zuchtverbänden. Auf diesen Sachverhalt weist auch Prof. Förster in seinem Beitrag hin, der im Abschnitt „Züchterische Gesichtspunkte“ abrufbar ist. Die Zuchtverbände befinden darüber, welche Kriterien zu erfüllen sind, um anerkannt zu werden. Den Vorgang regeln besondere Vorschriften (und Gesetze, z.B. Tierschutzgesetz). Ein gutes Beispiel sind die Scheckenkaninchen, die hetrozygot veranlagt sind und in der Nachkommenschaft aufspalten. Von ihnen gibt es sogar mehrere anerkannte Rassen.

___________________________________________________________________________________________

Sind Bienen wirklich so sehr inzuchtempfindlich?

Bienen sollen extrem inzuchtgefährdet sein. Diese Annahme wird oft mit der Besonderheit der Geschlechtsvererbung in Verbindung gebracht. Für die Festlegung des Geschlechts sind bei der Biene eine größere Anzahl von Allelen auf dem homologen Chromosomenpaar verantwortlich. Normalerweise kommen bei der Befruchtung unterschiedliche (heterozygote) Allele zusammen. Es entstehen Königinnen und Arbeitsbienen. Keine Befruchtung ergibt Drohnen (Sexallel homozygot). Bei sehr enger Verwandtschaft treffen bei der Befruchtung  anstelle ungleicher vermehrt identische (homozygote) Sexallele aufeinander, woraus sich bekanntlich die sogenannten diploiden Drohnenmaden entwickeln. Diese werden von den Arbeiterinnen als abartig erkannt und ausgeräumt, was zu auffälligen Brutlücken führt und als allgemeines Anzeichen von Inzucht angesehen wird. Das hat jedoch nichts mit den restlichen Genen der Biene zu tun.  Erst bei übertriebener Reinzucht in geschlossenen Zuchten ist nach der Anhäufung negativer Anlagen mit den gefürchteten Inzuchtdepressionen zu rechnen. Dagegen kann dann auch die Mehrfachpaarung, die der Inzucht auf natürliche Weise entgegenwirkt, nichts mehr ausrichten. Gewöhnlich entstehen im Volk aber automatisch ganz viele Halbgeschwistergruppen, die nicht eng miteinander verwandt sind, wenn die Drohnenherkünfte entsprechend ausgewählt werden.

Eine breit angelegte internationale Studie kam zu dem Ergebnis, daß weltweit noch keine Inzuchtgefahr bei der Honigbiene festzustellen ist, die Genverarmung aber größte Aufmerksamkeit verdient.

_________________________________________________________________________________________________

Kann mit Alkohol desinfiziert werden?

Desinfektion mit Isopropylalkohhol

Spezielle Hinweise zur Desinfektion sind bereis im PDF-Dokument Nr. 11 der weiterführenden Ausführungen in der Hauptseite www.besamungsgeraet.de zu finden.
Empfohlen werden der Dampfkochtopf und Alkohol. Zu letzterem gab es noch Informationsbedarf.
Anwendung findet in der Regel Isopropylalkohol (anderer Name Isopropanol). Hierzu gibt es die EU-Verordnung Nr. 528/2012 nach der das Biozidprodukt ab 2017 der besonderen Zulassung bedarf. Die Anwendung am menschlichen Körper, also beispielsweise zur Haut- und Händedesinfektion, ist von den Neuregelung nicht betroffen. Allerdings ist der Preis sehr hoch, wenn für 100 ml in der Apotheke fast 4 Euro verlangt werden (Erzeugnis der Henry Lamotte Oils GmbH, Art. 08820). Dafür kann man auch unseren teueren Trinkalkohol (Äthylalkohol) bekommen. Allerdings ist eine 70%ige Konzentration angesagt, da bei dieser Konzentration der Alkohol leichter in die Krankheitskeime eindringt und diese besser abtötet als niedrigere oder höhere Konzentrationen. Unser Lebensmittelalkohol besitzt übrigens dieselbe Desinfektionswirkung. Im Internet kann Isopropylalkohl immer noch in Literflaschen von verschiedenen Anbietern sehr preiswert bezogen werden (ca. 12 Euro incl. Versand).

An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, daß das Halteröhrchen, das Zulaufröhrchen wie auch der Spritzenhalter, also Teile aus Plexiglas (Acrylglas), auf keinen Fall mit Alkohol gereinigt oder desinfiziert werden dürfen. Plexiglas verträgt das nicht. Andere Kunststoff- und Gummiteile wie Spritzenzylinder, Schlauchverbindungen, Spritzenkolben, Einwegspritzen und Quetschdichtungen sind davon nicht betroffen. Diese vertragen auch die Behandlung im Dampfkochtopf.

Mikrowellenherd zur Sterilisation nutzen?

Die heute in fast jedem Haushalt anzutreffende Mikrowelle eignet sich für bestimmte Anwendungen auch zur Desinfektion. Selbst die recht hitzeresistenten Sporen des Bazillus cereus, denen auch mit Bestrahlungen und Chemikalien nicht so leicht beizukommen ist, können in der Mikrowelle abgetötet werden wie Versuchsergebnisse belegen.

Für unsere Belange kommen in ein feuchtes Tuch eingeschlagene Holz-Wattestäbchen und Besamungskanülen mit aufgezogener Silicongummidichtung in Betracht, für die immer mal Nachholbedarf bestehen kann. 2 Minuten Behandlung auf höchster Stufe bei 700 Watt reichen aus. Das geht sehr schnell und ist nicht so aufwendig wie im Dampfkochtopf.
Trockene Baumwolltücher, Papierputztücher und Holzteile werden aber sehr schnell heiß und verkohlen, können sogar bei längerer Verweildauer Feuer fangen. Deshalb müssen die eingelegten Artikel feucht eingewickelt werden. Von der Behandlung von Kunststoffteilen ist abzuraten. Hierzu eignen sich nur wenige Werkstoffe. Dass Metallteile nicht in die Mikrowelle gelegt werden dürfen wird allgemein bekannt sein.

___________________________________________________________________________

Wie wird der Zahnstangentrieb bei älteren Geräten nachgeregelt?

SCHLEY-Besamungsgeräte weisen eine hohe Wertbeständigkeit auf. Inzwischen werden etliche Instrumente alter Baureihen an die Nachfolgeneration weitergereicht. Hier besteht das Bedürfnis alles wieder voll funktionsfähig zu machen. Es kann vorkommen, daß sich der Spritzenhalter ohne zutun von alleine absenkt, weil die Spannung der kleinen Tellerfeder im Laufe der Jahre nachgelassen hat. Diese kann jedoch ohne viel Aufwand nachgespannt werden. Bei den neuen Modellen kann das auf einfache Weise von außen geschehen. Bei den alten Geräten muß hierzu das Knopfelelement mit Ritzel ausgebaut werden. Das ist nicht schwierig wie nachfolgend gezeigt wird.

Spritzenhalter hochfahren und Schrauben der Zahnstange (1) ausdrehen.
Aufpassen, daß keine Ausgleichscheiben verlorengehen, wenn solche vorhanden sind.
Alles muß wieder an die gleiche Stelle kommen, nichts andersherum montieren.
Knopfmade (2) lösen. Der Schlüssel muß gut passen (1,5 oder 1,6 mm). Die kleine Federscheibe ist von außen nicht zu sehen, befindet sich bei 3.  C  Knopf mit Ritzel komplett herausdrehen (4). Leder unterlegen. Jetzt die komplette Einheit nach Lockerung des Knopfes (2) auf Tischplatte je nach Bedarf zusammendrücken und gleichzeitig die Madenschraube 2 wieder festschrauben.

Stachelgreifer und Kugelblock an anderes Instrument anpassen?

Die Frage war, ob es möglich ist, Bauteile des SCHLEY-Systems an das tschechische Gerät aus Dol anzupassen. Der Stachelgreifer im Kugelgelenk erleichtert nämlich ganz wesentlich die Öffnung der Stachelkammer der Königin. Die beiden Fotos zeigen diese Möglichkeit. Durch Umdrehen der Halteplatte ergeben sich zwei Positionen.