Fragen und Antworten

Worin besteht der Unterschied zwischen Modell 1.01 und 1.02 ?

Diese Frage wird immer wieder gestellt. Wie schon an anderer Stelle vermerkt bestehen bei den hochwertigen Funktionsteilen zwischen beiden Modellen praktisch keine Unterschiede. Die Grundabstände sind übrigens seit mehr als 40 Jahren nicht mehr verändert worden, so daß neue Ersatzteile an alte Geräte angepasst werden können, obwohl sich im Laufe der Zeit viel verändert hat. Daß das ältere 1.02 immer im klassischen Design noch verlangt wird liegt wohl vor allem an den Empfehlungen zufriedener Anwender. Zweifellos hinterläßt es mit seiner traditionell kompakten Bauweise einen sehr soliden Eindruck und es ist davon auszugehen, daß es in Zukunft immer noch seine Liebhaber findet. Nach vielen Jahren kann immer wieder festgestellt werden, daß alles wie am ersten Tage noch genauso gut funktioniert. Aus diesem Grund wird es weiterhin hergestellt.

Die wichtigsten Bauteile wie der komplette Zahnstangentrieb mit Besamungsspritze einschließlich Besamungskanülen, die Kugelführungen mit den Häkchenhaltern, die Häkchen bzw. der Stachelgreifer sowie das Einlauf- und das Königinnenhalteröhrchen sind bei beiden Modellen identisch und austauschbar. Auch die verkleinerten Kugelblöckchen beim 1.01 funktionieren inzwischen in gleicher Weise. Beim älteren und schwereren Modell 1.02 (1900 g) erfolgt die Justierung waagerecht, beim leichteren 1.01 (1230 g) senkrecht. Das 1.01 hat keine Füße mehr. Die Haltesäulen stehen fest, ebenso die Höhe der Kugeln. Da schon alles optimal eingestellt ist, braucht hier nichts mehr verstellt zu werden.

Das leichtere 1.01 weist trotz des geringeren Gewichts eine gute Standfestigkeit auf. Mit Hilfe der einzulegenden Langlochscheibe läßt sich das Gerät zusätzlich noch an die verschiedensten Mikroskope befestigen. Hierfür eignen sich sehr gut deren Einlegescheiben, über die die meisten Optiken verfügen. Sehr schnell ist der richtige Patz zwischen Besamungsgerät und Optik wieder gefunden, ohne länger zu probieren.

Der Königinnenhalter läßt sich beim 1.01 ganz einfach wegschwenken.  Damit ist mehr Freiraum bei der Spermaufnahme vorhanden.

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Zum Stachelgreifer in Ventralausführung, wie funktioniert dieser?

Die Besamungsgeräte werden standardmäßig mit dem bewährten Stachelgreifer ausgerüstet, der sich in der Praxis wegen seiner bequemen Handhabung bewährt hat.

Nach dem gleichen Prinzip funktioniert übrigens der weniger nachgefragte und beachtete Ventralgreifer, dessen vorderer Klemmkopf anders geformt und um 90 Grad gedreht ist (siehe Foto, die schwarze Hülle dient nur der Kennzeichnung).

Auf diese Weise kann auch die Bauchschuppe linksseitig fester gehalten werden, was für Anfänger und Demonstrationen hilfreich sein kann.

Beachtung verdient die Möglichkeit, daß sich mit ihm die oft sehr eng am Stachel anliegenden und störenden Hautanhängsel eher beiseite schieben lassen und der Stachel dann ohne Handsonde und längeres Herumprobieren schneller zu greifen ist.

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Besamungskanülen kurz oder lang ausziehen, enger oder weiter?

In der Regel werden Besamungskanülen aus Einmal-Mikro-Pipetten 50 Mikroliter (HIRSCHMANN ringcaps mit grüner Ringmarke) angefertigt. Das geschieht mit dem Ausziehgerät (siehe PDF-Datei auf  www.besamungsgeraet.de ) oder frei von Hand über einer Gasflamme.

Die Selbstanfertigung erfordert aber viel Erfahrung. Der Innendurchmesser vorn, die Wandstärke der Öffnung wie auch die Länge sowie der Durchmesser des ausgezogenen Abschnittes müssen bestimmte Maße einhalten.

Ein gewisser Spielraum mit seinen Vor- und Nachteilen ist zulässig. Erfahrene Besamung haben einen Blick dafür, was noch zu tolerieren ist . Es sind dann persönliche Entscheidungen, welche Form bevorzugt wird. Wichtige Kriterien sollen einmal angesprochen werden, da der Besamungserfolg auch hiervon abhängig sein kann.

Die Spitze unten links hat den Innen-Ø  von 0,20 mm und einer Randstärke von 0,1 mm. Dünnwandiger sollte die Spitze vorn nicht sein.
Bei der rechten Spitze ist die Öffnung mit 0,14 mm schon recht eng , aber noch verwendbar. Ein gewisser Spielraum ist zu tolerieren.

 

Links: Konusteil 5 mm ausgezogen (darf auch noch mit 4 mm etwas kürzer) sein, außen-Ø vorn 0,4 mm, innen 0,15 mm. Rechts: 8 mm ausgezogen (Maximum), außen-Ø vorn 0,4 mm, innen 0,15 mm.

Lang ausgezogene Spitzen haben den Vorteil, daß sich die Spermasäule leichter aufbauen läßt, weil das Sperma zu Anfang beim Hochziehen den vorhanden Hohlraum auch bei geringer Spermamenge voll ausfüllt und sich nicht an die geräumigere Innenwand nur anhängt.
Es ist aber darauf zu achten, daß solche Spitzen nicht zu tief eingeführt werden, denn die schlanke Bauweise dient wie gesagt nur der leichteren Spermaaufnahme.

Wenn der ausgezogene Konusabschnitt sehr kurz ist, dann wird das Einführen der Kanüle aber insofern erleichtert, weil dann weniger auf die sogenannte „Scheidenklappe“ zu achten ist. Die Stachelregion muß dabei in Richtung Kanüle maximal angehoben werden,  so daß keine störenden Falten im Vaginalgang mehr im Wege sind. Hier ist wieder Erfahrung gefragt. Erfahrene Lohnbesamer können auf diese Weise schneller besamen. Der zuvor erwähnte Nachteil, daß bei sehr kurz ausgezogenen Kanülen bei wenig Sperma sich dieses an die Innenwand anhängt und den Hohlraum nicht ausfüllt kann verhindert werden, wenn zu Beginn etwas Verdünnerlösung eingeführt wird. Die erste Portion wird größer und erleichtert den Anfang.

Wenn der Innendurchmesser zu groß ist (0,20 mm und darüber), dann werden leichter Schleimpartikel anstelle des dünnflüssigen Spermas aufgenommen. Deshalb ist es so wichtig, daß vitale und reife Drohnen ohne Schleimanteile zur Verfügung stehen.

Und die Königinnen sind nach Herkunft auch nicht alle gleich. Wie in der Bienenhaltung üblich ergeben sich auch hier wieder verschiedene Möglichkeiten, die bei richtiger Handhabung alle zum Ziel führen.

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Wie läßt sich die Dosis in der Besamungskanüle überprüfen?

Die Standard-Besamungskanülen werden aus HIRSCHMANN ringcaps 50 Mikroliterpipetten (Kennzeichen grüner Ring) in der Gesamtlänge von 125 mm und einem Ø von 1,5 mm hergestellt. 10 mm Spermasäule ergeben eine Dosis von 8 Mikroliter, die ausreichende Dosis für eine Besamung. In der Praxis wird oft etwas zur Sicherheit zugegeben, also 12 mm Spermasäule für 10 Mikroliter Sperma.

Da mitunter unterschiedliche Kanülen und Spritzen in Gebrauch sind können Unsicherheiten bezüglich der Dosierung aufkommen. Falls eine Überprüfung gewünscht wird, kann folgendermaßen vorgegangen werden: Vor die Spitze der Besamungskanüle wird eine 10 Mikro-Einmalpipette Blaubrand intra-End (Begrenzung durch beide Enden, Ø 1,2 mm, Länge 32 mm) aufgesteckt. Hierzu wird ein kurzes Schlauchstück Quetschdichtung benutzt. Gemessen wird das angesaugte Wasser. Das ist eine einfache und genaue Methode (siehe auch Ergänzung weiter unten).

Zu Bedenken ist, daß die Spermienanzahl großen Schwankungen unterliegt. Angesicht der geringen Menge und der besonderen Struktur des einzelnen Spermiums ist eine Auszählung unter normalen Bedingungen nicht möglich. Deshalb verdient die Drohnenauswahl größte Beachtung. Da während der Besamung ein Überdruck aufgebaut wird verdient auch der Umstand Beachtung, daß ein Teil des eingeführten Spermas wieder herauslaufen kann. Deshalb ist bei der Injektion nicht zu schnell vorzugehen.

In der Standardkanüle läßt sich die Spermasäule mit verschiedenen Methoden abmessen:

1.   10 mm breite Pappstreifen anhalten (Dosis 8 Mikroliter).   2.   10 mm breite durchsichtige farbige Klebestreifen mit Pinzette anheften.    3.   Bewegliches Kunststoffröhrchen mit Markierung auf die Kanüle schieben.    4.   Markierung am Drehknopf der Spritze anbringen. 3/4 Umdrehung ergeben 8 Mikroliter, 1 Umdrehung ergeben reichlich 10 Mikroliter  5.   Eine Dosierspritze SCHLEY oder WINKLER mit Anschlag benutzen (Automatisch und unabhängig vom Ø der Spermakanüle).  Die Bezugsquellen sind zu erfragen.

Den Punkt 3 möchte ich noch ergänzen und auf das Dosier-Besteck näher eingehen. Es handelt sich um ein altes Verfahren, wurde jetzt aber neu zusammengestellt:

Einfache Spermadosierung mit dem Dosier-Besteck

Im Verpackungsröhrchen befinden sich 2 kleine dünne Glasröhrchen (Ø 1,2 mm x 32 mm Länge) und 2 dickere Kunststoffröhrchen (Ø 1,9 mm außen, Ø 1,5 mm innen, Länge 5,8 cm). Bei den kleinen dünnen Glasröhrchen handelt es sich um zwei Mikropipetten für 10 Mikroliter. Wenn diese bis zu beiden Enden mit Flüssigkeit gefüllt sind, so befinden sind darin exakt 10 Mikroliter. Wird diese Menge von 10 Mikroliter von der Besamungsspritze angesaugt, so habe ich ein genaues Längenmaß für 10 Mikroliter Spermasäule in meiner Besamungskanüle.

Nun kann ich vom dickeren Kunststoffröhrchen genau diese Länge mit der Schere abschneiden.

Das abgeschnittene Stückchen dieser Länge läßt sich auf der Besamungskanüle hin- und herschieben (für die Standard-Besamungskanüle mit grünem Markierungsring). Das abgeschnittene Teil wird bis zum oberen Rand der Spermasäule hochgeschoben. Während des Besamungsvorganges senke ich die Spermasäule nun bis zum unteren Rand des aufgeschobenen Abschnittes ab und erhalte die genaue Menge von 10 Mikroliter. Genauer geht es nicht. Mit unterschiedlichen Längen des Schiebeabschittes lassen sich auch andere Dosierungen einstellen.

Dieses Mess-Rohrstückchen kann immer wieder benutzt werden. Mit der Spitze der Besamungskanüle kommt es nicht in Berührung und braucht nicht desinfiziert zu werden.

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Besamungsgerät linkshändig bedienen?

Der Linkshänder hat normalerweise keine Schwierigkeiten seine rechte Hand hierfür zu benutzen. Unter dem Stereomikroskop lassen sich nämlich alle Bewegungsabläufe zufriedenstellend steuern. Die erforderlichen feinen Dreh- und Schiebebewegungen können mit der ungelenken rechten Hand unter dem Mikroskop ebenso gut kontrolliert werden. Die Befürchtung, daß der Linkshänder den Spritzentrieb nicht bedienen kann ist unbegründet.

Das gilt auch für den Fall, wenn nur die linke Hand zur Verfügung steht und die rechte eine Behinderung aufweist. Bisher bin ich nur zwei mal danach befragt worden, dieser Umstand verdient aber Erwähnung. Mit einer Hand läßt sich die Gerätschaft auch bedienen.

Eine Möglichkeit wäre, das Gerät um 90 Grad nach rechts zu drehen und die Königin im Halteröhrchen dergestalt zu positionieren, so daß der Besamer mit seiner Spritze sozusagen die Stellung des Drohns während der natürlichen Begattung einnimmt und es kaum einen Unterschied mehr ausmacht, ob mit der linken oder rechten Hand gearbeitet wird. Drehknöpfe für den Trieb können bei Bedarf beidseitig montiert werden. Das Stativ der Optik darf dabei nicht hinderlich sein, weshalb hierfür eine Optik mit Schwenkarm in Betracht kommt. 

Daß unser Besamungsgerät nach der heute üblichen Verfahrensweise seit Anbeginn quer und nicht längs zur Blickrichtung steht ist wohl darauf zurückzuführen, daß sich die handelsübliche Optik seit jeher nahe der hinderlichen Mikroskop-Stativsäule befindet. Das kleiner dimensionierte und auf seiner runden Grundplatte drehbar bewegliche Laidlaw-Instrument des Amerikaners Harry H. Laidlaw wäre für die beidhändige Bedienung zwar besser geeignet, konnte sich aber wegen seiner aufwendigen Bauweise und der daraus sich ergebenden zeitaufwendigeren Bedienung trotz einiger Vorzüge nicht durchsetzen. Da die gegenwärtig angebotene Technik allen Anforderungen gerecht wird und inzwischen auch weltweit Anwendung findet besteht meiner Ansicht nach auch kein Bedarf mehr an neuen Konzeptionen.

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 Kann das Besamungsgerät auch für andere Arten benutzt werden?

Diese Frage stellt sich, denn schließlich handelt es sich um einen Mikromanipulator mit Spritze, die sich dreidimensional fein verstellen läßt und mit auswechselbaren Glaskapillaren arbeitet. Versuche wurden in der Tat schon erfolgreich mit Hummeln und Ameisen angestellt. Abzuändern waren lediglich das Halteröhrchen und die Häkchen. Wenn das nicht so bekannt wurde, so liegt es daran, daß diese Einzelexperimente keine breite Verbreitung finden und publik werden. Ähnlich verhielt es sich ja zunächst auch bei der Besamung von Bienenköniginnen. Anfangs hatte keiner geahnt, daß sich das mal zu einem weltweit verbreiteten Verfahren entwickeln sollte. Die Biene ist aber zweifellos in dieser Beziehung ein Sonderfall, daran  besteht kein  Zweifel.

Nicht bekannt war mir bisher, daß die Besamung auch bei Kleinvögeln wie Zeisigen Eingang gefunden hat. Beweggründe der seriösen Vogelzucht sind u.a. die Arterhaltung und die Reinhaltung von Unterarten. Bei Zeisigen verhält es sich z.B. oft so, daß die Weibchen lange Zeit auf unbefruchteten Eiern sitzen bleiben und sich dabei verbrauchen. Mit der künstlichen Besamung werden hier die Befruchtungs- und Aufzuchtergebnisse verbessert. Die Besamung der Vögel erfolgt bisher noch freihändig. Da der Spritzentrieb des Besamungsgerätes für Bienenköniginnen viele Verstellmöglichkeiten bietet ist davon auszugehen, daß er für diese Aufgabe geeignet ist.

Mit dem Spitzenausziehgerät lassen auch die erforderlichen Kanülen herstellen, siehe: Weiterführende Infos, Nr. 26,  in: www.besamungsgeraet.de.

Angefertigt wurden Besamungskanülen für die Kleinvögel aus 100µl -Mikropipetten in den gewünschten Abmessungen (z.B. mit einer Spitze Ø 0,35 mm, Innen-Ø 0,10 – 0,15 mm mit dickem Rand, Ausziehlänge 7-8 mm). Die bisher aus den USA bezogene waren angeblich nicht so gut geeignet).

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Wie werden Drohnen für die Besamung vorbereitet?

Die Bereitstellung reifer Drohnen und die Abstimmung auf den geplanten Besamungszeitpunkt ist eine wichtige Angelegenheit, die sorgfältiger und frühzeitiger Planung bedarf. Vom Ausbau und Bestiftung der Drohnenwaben bis zur Eignung der Drohnen zur Besamung vergehen immerhin ca. 50 Tage, eine lange Anlaufzeit. Die Termine sind nicht zu früh festzulegen, weil eine kalte Witterungsperiode während dieser Zeit immer ein Unsicherheitsfaktor darstellt.

Wie Drohnenableger ganz einfach vorzubereiten sind, wurde schon an anderer Stelle eingegangen (siehe Thema Zucht, Abschnitt Rotation).

Gewöhnlich wird  wie folgt vorgegangen: Der abseits aufgestellte und gut versorgte weisellose Drohnenspender wird mit einem Absperrgitter versehen, der den Ausflug eigener wie auch den Zuflug fremder Drohnen verhindert. Es wird darauf geachtet, daß sich keine Fremddrohnen unter dem Absperrgitter oder in der Nähe aufhalten.

Den eingesperrten Drohnen wird nach Einstellung des Flugbetriebes ein abendlicher Ausflug erlaubt. Für Besamungszwecke werden die Drohnen in den Nachmittagsstunden am Flugloch abgefangen oder die Beute wird zu diesem Zweck kurz geöffnet. Ein schräg an das Flugloch angelehntes Absperrgitter vereinfacht das Abfangen von Hand. Mitunter werden die Drohnen auch farblich gekennzeichnet, damit Alter und Herkunft bekannt sind.

In der Praxis haben sich  Arbeitsweisen mit mehr Aufwand besser bewährt, über die nachfolgend berichtet wird.

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Was ist bei der Aufzucht vitaler Drohnen zu beachten?

Erfahrungen aus Dol

Die Verfügbarkeit über reife Drohnen erweist sich sehr oft als ein echtes Problem und wird meistens erst erkannt, wenn es zu spät ist. Das Bieneninstitut Dol beschäftigt sich schon seit langer Zeit mit der Aufzucht von Drohnen für die Besamung in großem Stil und hat die notwendigen Erfahrungen sammeln können. Eine günstige Zeit für die Drohnenaufzucht ist die Schwarmzeit, in Dol die Zeitspanne Ende Mai bis Mitte Juli.

Nach Angabe von Dr. Titera wird dort wie folgt vorgegangen:
Die Drohnenzuchtvölker werden ausreichend mit Pollen, Honig und jungen Bienen versorgt. In die Mitte des Brutnestes kommen zwei ausgebaute Drohnenwaben, die nach der Bestiftung bis zur Verdeckelung der Drohnenzellen im Volk bleiben.
Das Volk unterhält normalerweise keine übergroßen Mengen an reifen Drohnen.  Jüngere Drohnen werden bevorzugt gepflegt, ältere vernachlässigt. Bei schlechtem Wetter wird die Pflege der Drohnen reduziert oder gar eingestellt. Wenn in frühen Phasen Mangelerscheinungen auftreten, so sind diese später nicht mehr aufzuholen. Die Spermienbildung wird im Drohn bereits in den ersten Entwicklungsstadien festgelegt.

Nach der Verdeckelung der Drohnenwaben werden sie in weisellose Ableger umgehängt, die als Drohnenspender dienen. Über dem Flugloch befindet sich ein eingelegtes Absperrgitter.
Es ist darauf zu achten, daß sich in den Drohnenzellen genügend flüssiger Honig befindet. Wenn nicht zugefüttert wird, würde sich das nur auf gute Trachtzeiten beschränken. Drohnen haben nämlich Schwierigkeiten aus den engen Arbeiterinnenzellen Futter aufzunehmen.

Reif für die Besamung werden die Drohnen im Alter ab drei Wochen, wobei die Möglichkeit des Ausfliegens sehr stimulierend wirkt. Ausgelöst durch die Betätigung der Flugmuskulatur findet eine CO2-Anreicherung im Körpergewebe statt, was die Geschlechtsreife des Drohn beschleunigt. Der gleiche physiologische Effekt wird durch Begattungsflüge bei der Königin erreicht. Die Kohlensäureanreicherung im Körper bedient praktisch einen Schalter.

Aus diesem Grund haben sich in Dol aufgesetzte Drohnenflugkäfige bewährt. Solche Volieren wurden zwar schon früher vorgeschlagen und ausprobiert, führten jedoch nicht immer zu befriedigenden Ergebnissen. Hierbei ist nämlich zu beachten, daß den Drohnen schon sehr zeitig Gelegenheit zum Verlassen der Beute gegeben werden muß, so daß sie sich langsam eingewöhnen und etwas fliegen können. Eine kleine Öffnung oder Schlitz im oberen Deckel reichen aus.
In den Nachmittagsstunden (am besten zwischen 13 und 17 Uhr) wird  den Drohnen ab zweiter Lebenswoche ein Ausflug in die Flugkäfige erlaubt. In den Käfigen macht unter guten Pflegebedingungen auch keine starke Kotverschmutzung bemerkbar. Nach Beobachtungen in Dol sorgen die Arbeiterinnen bereits für die Entleerung der Drohnenkotblase. Nach eigener Beobachtung saugen Arbeiterinnen frisch auf der Oberseite eines Rähmchens  abgesetzten Drohnenkot sofort auf.

Reife Drohnen zeichnen sich durch eine geringere Behaarung aus, die Flügel sind etwas zerfasert und Hinterleib wie Brust lassen leichte Abschürfungen erkennen. Bei solchen Drohnen ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß bei der Spermagewinnung Schleim und Spermaanteil gut voneinander getrennt sind.

Flugkäfige auf den Drohnenspendern im Institut Dol. Die Rahmen werden aus Holzleisten 20 x 20 mm angefertigt. Für die Wände werden helle Absperrgitter aus Kunststoff (möglichst glasklare)  bevorzugt, weil das durchscheinende Licht zum Fliegen anregt.

Die Vorderseite besteht aus Nylongaze mit Klettverschluß. Die Drohnen lassen sich bequem einfangen. Es werden jeweils ca. 20 Stück für die Besamung eingesammelt.

Dr. Dalibor Titera
Institut für Bienenforschung Dol (CZ)
Tel: +420 220 941 259
e–mail: beedol@beedol.cz

Flugkäfige aus der Biologischen Station Lunz am See (Österreich) aus den 1980iger Jahren.

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Wie lassen sich Drohnen von der Beute abfangen?

Imkermeister Le Claire mit langjährigen Erfahrungen, bekannt durch seine Reinzuchtvölker der Carnica-Rasse und der angeschlossenen Besamungsstation, geht wie folgt vor:
Unter die Zarge des gebildeten Sammeldrohnenablegers wird auf den Boden ein etwa 8 cm hoher Zargenuntersatz mit Rundstababsperrgitter gesetzt. Da Drohnensperma recht temperaturempfindlich ist, können sich die Drohnen unter den Rähmchen aufhalten, werden auch beim Transport nicht geschädigt. Durch das großflächige Absperrgitter verstopft dieses nicht so schnell.

Die Flugbienen gelangen unter dem Absperrgitte zum normalen Flugloch. Das kleine verschließbare Flugloch über dem Abspergitter ermöglicht ein gezieltes Fliegen lassen der Drohnen zu Zeiten, wenn kein allgemeiner Drohnenflug stattfindet, zum Beispiel spät abends. Hierdurch werden flugunfähige und kranke Tiere ausselektiert und so von der Besamung ausgeschlossen. Bei gutem Wetter lassen sich die Drohnen ganz einfach mittels eines kurzen Kunststoffrohres ernten, das in den Zargenuntersatz gesteckt wird. Je mehr Licht einfällt, desto schneller kommen die Drohnen heraus und gelangen in die Tüte, in welcher sie abtransportiert werden.

Nach Anklicken  der Fotos werden diese größer.

Imkermeister Andreas Le Claire
Kriemhildstraße 14
44793 BOCHUM
Tel. 02 341 3262
Andreas Le Claire <a.le-claire@gmx.net>

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Links ist ein altes Dia aus meiner Vorlesungszeit zu sehen. Hier wird von oben abgefangen. Das Glas wird am Deckelrand angedreht. Drohnen sind allein nicht transportfähig und müssen sofort genutzt werden. Mit einem zugefügten honiggetränkten Schaumstoffstreifen sollen sie jedoch etwas länger vital bleiben.

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Drohnensperma einfach bestellen?

Bei Nutztieren ist es schon seit langem üblich, Spermaportionen ausgesuchter Vatertiere problemlos über den Handel zu beziehen. Die weltweit agierende Firma Minitüb GmBH liefert z.B. Sperma von folgenden Tierarten: Schwein, Rind, Pferd, Hund, Schaf, Ziege und Kamel.
Drohnensperma fehlt noch, ist aber so einfach ja nicht zu handhaben.

Angeboten wird sowohl Frischsperma wie Tiefgefrorenes. An letzterem wird auch bei der Biene gearbeitet. Das Verfahren ist jedoch noch nicht reif für die Praxis.

Da für die künstliche Besamung die Verfügbarkeit von Drohnensperma aus bekannten und geprüften Herkünften durchaus von Interesse sein kann, ist daran gedacht, diese Lücke zukünftig zu schließen. Denkbar ist der Austausch zwischen einzelnen Züchtern wie auch die konzentrierte Aufstellung von Drohnenspendern an einer zentralen Stelle.

Falls Interesse an einem solchen Vorhaben besteht, so so könnten die erforderlichen Vorbereitungen in Angriff genommen werden. Zuschriften und Anregungen nehme ich gern entgegen.

Hinweise zur Königinnenaufzucht werden unter „Verschiedenes“ gegeben, siehe dort.

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Wie lautet der Name unserer Honigbiene?

Apis mellifera oder Apis mellifica?

Ab und zu  stößt man immer noch auf beide Namensgebungen. Carl Linné gab der Honigbiene in seinem System für Tiere den Namen Apis mellifera, was so viel heißt wie die „Honig eintragende“. Seine ursprüngliche Taxonomie wurde fortan weiterentwickelt und immer wieder geändert und ergänzt. Da die Bienen keinen Honig eintragen, sondern selbst machen, wurde der Name später korrigiert. Man schlug den Namen „Apis mellifica“ vor, also die „honigmachende Biene“. Schließlich einigten sich die Experten wieder auf den ursprünglich von Linné bestimmten taxonomischen Namen: Gattung Apis, Art mellifera.

Änderungen wurden auf zoologischen Kongressen beschlossen. Gegewärtig befindet die „Internationale Kommission für Zoologische Nomenklatur“ darüber. Der wissenschaftliche Name lautet heute „Apis mellifera“ , obwohl die andere Version mitunter noch verwendet wird. Anwendung fand hier das Prioritätsgesetz, wonach der älteste verfügbare Name gültig ist. Die Brockhaus Enzyklopädie 1989, Bd. 10., S. 230 setzte beide Namen in Klammer. __________________________________________________________________________________

Was ist eigentlich eine Rasse?

Unter „Rasse“ wird gemeinhin eine Tiergruppierung verstanden, die sich im Erscheinungsbild deutlich von anderen unterscheidet und diese Merkmale an ihre Nachkommen weitergibt. Unter den Tierhaltern ist die Bezeichnung „Rasse“ gebräuchlich, und viele Bienenzüchter gehen sogar davon aus, daß äußerliche Körpermerkmale wie auch andere körfähige Kriterien die entscheidende Voraussetzung für eine Rassezugehörigkeit sind. Das trifft aber nicht zu. In der modernen Tierzucht ist der Rassebegriff nämlich weiter gefaßt und ist nicht streng an äußerliche Merkmale, biologische Besonderheiten oder taxonomische Einzelkriterien gebunden.

Ob es sich nun um eine anerkannte Rasse handelt oder nicht obliegt allein den betreffenden Zuchtverbänden. Auf diesen Sachverhalt weist auch Prof. Förster in seinem Beitrag hin, der im Abschnitt „Züchterische Gesichtspunkte“ abrufbar ist. Die Zuchtverbände befinden darüber, welche Kriterien zu erfüllen sind, um anerkannt zu werden. Den Vorgang regeln besondere Vorschriften (und Gesetze, z.B. Tierschutzgesetz). Ein gutes Beispiel sind die Scheckenkaninchen, die hetrozygot veranlagt sind und in der Nachkommenschaft aufspalten. Von ihnen gibt es sogar mehrere anerkannte Rassen.

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Sind Bienen wirklich so sehr inzuchtempfindlich?

Bienen sollen extrem inzuchtgefährdet sein. Diese Annahme wird oft mit der Besonderheit der Geschlechtsvererbung in Verbindung gebracht. Für die Festlegung des Geschlechts sind bei der Biene eine größere Anzahl von Allelen auf dem homologen Chromosomenpaar verantwortlich. Normalerweise kommen bei der Befruchtung unterschiedliche (heterozygote) Allele zusammen. Es entstehen Königinnen und Arbeitsbienen. Keine Befruchtung ergibt Drohnen (Sexallel homozygot). Bei sehr enger Verwandtschaft treffen bei der Befruchtung  anstelle ungleicher vermehrt identische (homozygote) Sexallele aufeinander, woraus sich bekanntlich die sogenannten diploiden Drohnenmaden entwickeln. Diese werden von den Arbeiterinnen als abartig erkannt und ausgeräumt, was zu auffälligen Brutlücken führt und als allgemeines Anzeichen von Inzucht angesehen wird. Das hat jedoch nichts mit den restlichen Genen der Biene zu tun.

Erst bei übertriebener Reinzucht in geschlossenen Zuchten ist nach der Anhäufung negativer Anlagen mit den gefürchteten Inzuchtdepressionen zu rechnen. Dagegen kann dann auch die Mehrfachpaarung, die der Inzucht auf natürliche Weise entgegenwirkt, nichts mehr ausrichten. Gewöhnlich entstehen im Volk aber automatisch ganz viele Halbgeschwistergruppen, die nicht eng miteinander verwandt sind, wenn die Drohnenherkünfte entsprechend ausgewählt werden.

Eine breit angelegte internationale Studie kam zu dem Ergebnis, daß weltweit noch keine Inzuchtgefahr bei der Honigbiene festzustellen ist, die Genverarmung aber größte Aufmerksamkeit verdient.

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Kann mit Alkohol desinfiziert werden?

Desinfektion mit Isopropylalkohhol

Spezielle Hinweise zur Desinfektion sind bereis im PDF-Dokument Nr. 11 der weiterführenden Ausführungen in der Hauptseite www.besamungsgeraet.de zu finden.
Empfohlen werden der Dampfkochtopf und Alkohol. Zu letzterem gab es noch Informationsbedarf. Es ist nicht erforderlich, den Dampfkochtopf mehrmals am Tage zu bedienen. Auf Sauberkeit ist allerdings immer zu achten. Bei der HARBO-Spritze kommt übrigens kein Dampfkochtopf zum Einsatz. Hier wird ausschließlich mit Alkohol desinfiziert.

Anwendung zur Desinfektion findet in der Regel auch Isopropylalkohol (anderer Name Isopropanol). Hierzu gibt es die EU-Verordnung Nr. 528/2012 nach der das Biozidprodukt ab 2017 der besonderen Zulassung bedarf. Die Anwendung am menschlichen Körper, also beispielsweise zur Haut- und Händedesinfektion, ist von den Neuregelung nicht betroffen. Allerdings ist der Preis sehr hoch, wenn für 100 ml in der Apotheke fast 4 Euro verlangt werden (Erzeugnis der Henry Lamotte Oils GmbH, Art. 08820). Dafür kann man auch unseren teueren Trinkalkohol (Äthylalkohol) bekommen. Allerdings ist eine 70%ige Konzentration angesagt, da bei dieser Konzentration der Alkohol leichter in die Krankheitskeime eindringt und diese besser abtötet als niedrigere oder höhere Konzentrationen. Unser Lebensmittelalkohol besitzt übrigens dieselbe Desinfektionswirkung. Im Internet kann Isopropylalkohl immer noch in Literflaschen von verschiedenen Anbietern sehr preiswert bezogen werden (ca. 12 Euro incl. Versand).

An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, daß das Halteröhrchen, das Zulaufröhrchen wie auch der Spritzenhalter, also Teile aus Plexiglas (Acrylglas), auf keinen Fall mit Alkohol gereinigt oder desinfiziert werden dürfen. Plexiglas verträgt das nicht. Andere Kunststoff- und Gummiteile wie Spritzenzylinder, Schlauchverbindungen, Spritzenkolben, Einwegspritzen und Quetschdichtungen sind davon nicht betroffen. Diese vertragen auch die Behandlung im Dampfkochtopf.

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Mikrowellenherd zur Sterilisation nutzen?

Die heute in fast jedem Haushalt anzutreffende Mikrowelle eignet sich für bestimmte Anwendungen auch zur Desinfektion. Selbst die recht hitzeresistenten Sporen des Bazillus cereus, denen auch mit Bestrahlungen und Chemikalien nicht so leicht beizukommen ist, können in der Mikrowelle abgetötet werden wie Versuchsergebnisse belegen.

Für unsere Belange kommen in ein feuchtes Tuch eingeschlagene Holz-Wattestäbchen und Besamungskanülen mit aufgezogener Silicongummidichtung in Betracht, für die immer mal Nachholbedarf bestehen kann. 2 Minuten Behandlung auf höchster Stufe bei 700 Watt reichen aus. Das geht sehr schnell und ist nicht so aufwendig wie im Dampfkochtopf.
Trockene Baumwolltücher, Papierputztücher und Holzteile werden aber sehr schnell heiß und verkohlen, können sogar bei längerer Verweildauer Feuer fangen. Deshalb müssen die eingelegten Artikel feucht eingewickelt werden. Von der Behandlung von Kunststoffteilen ist abzuraten. Hierzu eignen sich nur wenige Werkstoffe. Dass Metallteile nicht in die Mikrowelle gelegt werden dürfen wird allgemein bekannt sein.

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Wie kann das Halteröhrchen an den Stopper angepaßt werden?

Beide Teile sollten gut aufeinander abgestimmt sein. Das erleichtert
die Justierung der Königin am Besamungsgerät.
Geringe Abweichungen bei den Abmessungen oder Verschmutzungen können sich schon störend bemerkbar machen. Die Sauberhaltung ist deshalb wichtig. Zur Reinigung dürfen keine Lösungsmittel oder Alkohol Verwendung finden. Auch eine Hitzesterilisation verträgt das aus Acrylglas (Plexiglas) gefertigte Röhrchen nicht. Geeignet sind Seifenlösung oder Waschbenzin.

Das Röhrchen soll auf dem Stopper sanft gleiten und nicht wackeln. Die O-Ringe (5 x 1,2 mm) dienen dabei dem Gleiten, nicht der Abdichtung! Wenn ein geringes Übermaß beim Halteröhrchen vorhanden ist, so läßt sich das mit etwas aufgetragener Vaseline beheben.
Ist das Röhrchen zu schwergängig, dann wird eine Korrektur vorgenommen, indem vom Umfang des bereits aufgeschnittenen O-Rings noch etwas weggenommen wird. Der Stopper ist leicht zu fetten.

 

Links: Einlaufröhrchen

Rechts oben: Königinnenhalteröhrchen, Öffnung oben Ø 5 mm.

Rechts unten: Stopper mit aufgeschnittenen O-Ringen in der Ringnut, die jeweils an das Halteröhrchen anzupassen sind. Der so behandelte O-Ring wird in die Nut wieder gut eingedrückt.

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Wie wird der Zahnstangentrieb bei älteren Geräten nachgeregelt?

SCHLEY-Besamungsgeräte weisen eine hohe Wertbeständigkeit auf. Inzwischen werden etliche Instrumente alter Baureihen an die Nachfolgeneration weitergereicht. Hier besteht das Bedürfnis alles wieder voll funktionsfähig zu machen. Es kann vorkommen, daß sich der Spritzenhalter ohne zutun von alleine absenkt, weil die Spannung der kleinen Tellerfeder im Laufe der Jahre nachgelassen hat. Diese kann jedoch ohne viel Aufwand nachgespannt werden.

Bei den neuen Modellen kann das auf einfache Weise von außen geschehen. Bei den alten Geräten muß hierzu das Knopfelelement mit Ritzel ausgebaut werden. Das ist nicht schwierig wie nachfolgend gezeigt wird.

Spritzenhalter hochfahren und Schrauben der Zahnstange (1) ausdrehen.
Aufpassen, daß keine Ausgleichscheiben verlorengehen, wenn solche vorhanden sind.
Alles muß wieder an die gleiche Stelle kommen, nichts andersherum montieren.
Knopfmade (2) lösen. Der Schlüssel muß gut passen (1,5 oder 1,6 mm?). Die kleine Federscheibe ist von außen nicht zu sehen, befindet sich bei 3.  C  Knopf mit Ritzel komplett herausdrehen (4). Leder unterlegen. Jetzt die komplette Einheit nach Lockerung des Knopfes (2) auf Tischplatte je nach Bedarf zusammendrücken und gleichzeitig die Madenschraube 2 wieder festschrauben.

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Stachelgreifer und Kugelblock an anderes Instrument anpassen?

Die Frage war, ob es möglich ist, Bauteile des SCHLEY-Systems an das tschechische Gerät aus Dol anzupassen. Der Stachelgreifer im Kugelgelenk erleichtert nämlich ganz wesentlich die Öffnung der Stachelkammer der Königin. Die beiden Fotos zeigen diese Möglichkeit. Durch Umdrehen der Halteplatte ergeben sich zwei Positionen.